Ein Kreuz mit dem Kreuz

So wie es die gängigen Internetforen beschreiben, ist Kreuzweh das Volksleiden Nummer 1, was rein physische Belangen betrifft.  Von anderen Volksleiden möchte ich hier nicht sprechen ohne dabei politisch zu werden.

Zurück zum Thema. Ich habe schon seit unzähligen Jahren einen Kreuzschmerz, den ich gerne mit dem Titel: „Das Wandern ist des Schmerzes Lust“ bezeichne. Warum? Weil ich einmal zwischen den Schulterblättern zwickt, einmal im Magen, einmal im unteren Lendenwirbelbereich, einmal im Bauch.

Also war es für mich auch immer sehr einfach beim Arzt zu beschreiben, an welcher Lokalität es heute mal wieder Probleme gibt. Ohne hier irgendjemand schlecht machen  zu wollen, herausgefunden hat bis zum heutigen Tag weder der Allgemeinmediziner, noch der Orthopäde, noch der Masseur wo meine Schmerzen wirklich herkommen. Kurzfristig hat jede Behandlungsmethode geholfen und kurzfristig dachte ich auch endlich diesen zwangsbeglückenden Wanderschmerz los geworden zu sein. Aber nach einiger Zeit tauchte er immer wieder auf.

Magenspiegelung, Darmkontrolle, Röntgen, Bewegungsübungen, Energetiker, Taping, zwischenzeitliche Anzweifelung meines geistigen Gesundheitszustandes, Krafttraining, Feststellung einer dann noch nicht vorhandenen Histaminintoleranz, Ernährungsumstellung, Verzweiflung meinerseits, Yoga, Pilates bis hin zur Akzeptanz und Resignation.

Nachdem ich im Frühjahr erneut eine kleine Therapie bei einem Orthopäden gemacht hatte und auch diese nach einiger Zeit keine Früchte trug, gab ich ehrlich gesagt auf. Bis mir vor zwei Tagen der Magen wieder so krampfte, dass ich keinen Bissen hinunter bekam und ich in meiner Frustration nach einem Physiotherapeuten suchte. Also, dem digitalen Nachschlagewerk sei Dank, fand ich eine junge Dame, die sehr vielversprechende Lobesworte auf diversen Internetforen erhalten hatte. Mail geschrieben, zack, zwei Tage später, also heute, schon einen Termin bekommen, weil jemand abgesagt hatte.

Und was soll ich sagen: nach einem ganzen Jahrzehnt bekam ich endlich die Antwort auf meine Frage: wo kommt dieser Schmerz her. Eines vorweg: mein geistiger Gesundheitszustand ist vollkommen in Ordnung, das war keine eingebildete Krankheit, wie mir so mancher weiß machen wollte.

Sie stellte mir ein paar detaillierte Fragen und binnen zwei Minuten meinte sie: „Hattest du einen Kaiserschnitt?“, ohne dass ich es ihr erzählt hatte. Erstauntes Nicken von meiner Seite, wissendes Nicken von ihrer. „Dann haben wir ja schon die Wurzel allen Übels.“ Sie erklärte mir, wie so eine Sectio vonstatten ging und wo meine Probleme lagen. Wenn ich das hier alles genau aufschriebe, würde es den Rahmen dieses Beitrags sprengen, aber sollte wer Fragen haben, könnt ihr mich gerne anschreiben.

Auf alle Fälle, um es kurz zu machen, wenn sich jemand die Zeit nimmt beziehungsweise die Zeit nehmen kann, was ja heutzutage leider viel zu kurz kommt bei unseren Ärzten, was auch nicht ihre Schuld ist, über den Tellerrand der Schulmedizin sieht und den Körper ganzheitlich betrachtet, dann kann derjenige feststellen, dass oft der vermutete Schmerzpunkt nicht der Auslöser, sondern nur einen kleinen Teilpunkt darstellt. Wie weitreichend die Folgen meiner falsch – oder besser – nicht behandelten Sectio gehen können, war mir nicht bewusst.

Als sich mit meiner Behandlung begann, spürte ich sofort eine Entlastung, wie ich sie nicht gekannt hatte zuvor. Alleine schon wegen der Tatsache, dass ich wusste, wo der Schmerz herkam. Ich bin nun schon sehr gespannt auf meine weiteren Termine und die Erfolge, die sich mit Sicherheit einstellen werden. Also, solltet ihr auch ein Leiden oder Schmerzen haben, die niemand ernst nimmt, hört nicht auf zu suchen. Da draussen ist sicher der richtige Arzt oder Therapeut, der euch ernst nimmt und euch nicht mit Floskeln wie: „Sie brauchen weniger Stress“, oder „Sie bilden sich die Schmerzen ein“, abwimmelt.

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Das Erwachen des Drachen (in Ermangelung eines Drachenfotos – unser Kater Toni)

Ein zehn Oktaven zu hohes „Nein, ehrlich nicht!“, auf die Frage, ob das eben eine kleine Notlüge war, oder sich das Cola von selber aus dem Becher befreit und einen Bungeesprung auf den Teppichboden gewagt hat. Ein verächtliches Schnauben auf den gutgemeinten Rat, bei minus 10 Grad doch bitte eine Haube aufzusetzen. Oder das obligatorische Augenrollen bei dem Versuch eine einfache Kommunikation zu führen mit demonstrativem aus dem Zimmer Gestampfe und Türgeknalle als krönenden Abschluss.

Kommt das dem einen oder anderen hier bekannt vor? Ja? Dann seid ihr auch gerade die Hauptakteure in eurer ureigenen Version des DreamWorks Filmklassiker: „Drachenzähmen leicht gemacht.“

Und ich gestehe, nachdem ich diesen Film – zwangsgedrungen – früher bis zum umfallen ansehen musste (später auch wollte, aber das dann natürlich uncool war von mir), kamen mir beim Schreiben dieses Beitrags die Namen der Drachen in den Kopf. Lustigerweise auch die Parallelen zu den Drachen, die ich meine. Ahnt ihr schon, wen ich meine?

Da gäbe es den Hauptcharakter Ohnezahn: verspielt, immer zu Scherzen aufgelegt und eigentlich ganz handzahm in der Haltung, wenn man erst einmal weiß, wie man mit ihm umzugehen hat.

Kotz und Würg: die Drachen der Zwillinge stellen da schon eher die Gattung Drachen dar, die ich ab und an beherberge. Nicht im wörtlichen Sinn, sondern im übertragenen. Wenn ich wieder mal über die Stränge schlage und mit meinen fast 37 Jahren denke, noch immer cool zu sein, bekomme ich die allseits bekannte Kotz-und-Würg-Geste. An guten Tagen gepaart mit dem bereits erwähnten Augenrollen.

Natürlich gibt es noch mehr Klassifikationen unter den Drachen, wie den Glutkessel. Treffend an jenen Tagen, an denen die Frisur nicht sitzt, das Gewand einfach nur blöd aussieht, Mama mal wieder nervt wie eine Zecke und ähnliches.

Der Riesenhafte Albtraum, Schrecklicher Schrecken oder auch einer meiner Lieblinge: der Humpelnde Grunzer. Kennen wir nicht alle dieses allseits beliebte Geräusch zwischen einem Grunzen und einem Schnauben? Wird gerne angewendet, wenn die Fragen der Eltern einfach idiotisch sind und man keine Antwort darauf geben mag.

Der eine oder andere unter euch wird sicher schon bemerkt haben, dass ich von unseren lieben kleinen Babies spreche, die ab einer gewissen Zeit, heute schon früher als später, in die entspannten Jahre der Pubertät wandern (Sarkasmus Ende).

Wenn anstelle eines braven Kleinkindes, dass Mama und Papa als Helden betrachtet, plötzlich Donnerklaue, Nachtschrecken und diverse Drachen der Angriffsklasse in die Kinderzimmer einziehen und aus den Helden in zu Frage stellende, peinliche und einfach nur nervige Erwachsene werden.

Das Gute? Wir alle müssen durch und ich wage mich weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass wir alle auch nicht anders waren zu jener Zeit, leicht rebellisch, leicht wütend, leicht traurig, einfach ein wandelnder Gefühlshaufen. Und so gesehen ist es auch nur gerecht, dass wir beide Seiten der Medaille zu spüren bekommen. Einmal selber als Kind, einmal als Elternteil. Und noch beruhigender ist es, wenn ich mich zurücklehne und daran denke, dass auch meine Kinder in Zukunft bei ihren Kindern in die Trickkiste greifen werden, um das Leben mit den Drachen zu meistern.

Und dann gibt es noch jene Momente, diese vereinzelt guten Tage, an denen ich aus dem Nichts eine Umarmung bekomme, ein „Ich hab dich lieb“ und diese raren Momente, in denen mich mein Kind wieder so ansieht, als wäre ich die Größte auf der ganzen Welt (und ich es voll verkacke, rührselig werde und somit sofort wieder peinlich bin).

 

Ein kleiner Tipp noch am Rande: Dieses Buch war für mich doch sehr hilfreich zu lesen. Es bietet keine Patentlösungen, aber fördert doch das Verständnis.

 

Der Weg ist das Ziel

Wie ihr ja wisst, bin ich vor gut eineinhalb Jahren in meine neue Heimat gezogen. Alles wieder auf Null und neu durchstarten. Lustigerweise muss ich oft an ein Erlebnis in meinem alten Beruf denken, als eine Kundin zu mir sagte: „Wenn Sie in eine neue Stadt kommen, schließen Sie sich einem Verein an. So lernen Sie am schnellsten neue Menschen kennen und finden Anschluss.“

Klingt äußerst plausibel und sinnvoll, habe ich bis dato dennoch nicht gemacht. Warum? War es Faulheit? Nein, eigentlich verfiel ich relativ schnell in einen Trott mit Arbeit, Kind und Haushalt. Am Abend oder an freien Tage rastete ich mich aus oder erledigte Einkäufe. Mit der Zeit redete ich mich ein, dass ich die Stadt eigentlich schon ganz gut kannte. Zumindest die Einkaufsmöglichkeiten.

Auch die Freunde meines Partners konnte ich schnell kennenlernen und sie sind wahnsinnig liebe und nette Menschen, doch auch sie haben ihr eigenes Leben und durch unzählige Sommergrillerein im Garten, konnte ich die Stadt auch nicht besser kennenlernen, aber viel gutes Essen genießen.

Erst als ich voriges Jahr meinen neuen Job direkt in meiner Heimatstadt fand, zuvor pendelte ich in 30minütig entferntes Einkaufscenter, konnte ich feststellen, ich kam langsam an. Ich lernte Menschen kennen, die direkt hier wohnten und was ich noch besser fand, viele verschiedene Kulturen, die ohne Probleme miteinander Hand in Hand arbeiteten.

So kam es, dass ich heute das erste Mal mit einer lieben Arbeitskollegin meine nähere Umgebung unsicher machen konnte und ich war fasziniert. Direkt fünf Minuten vor der Stadt liegt ein kleiner Berg, der es in sich hat. Kilometerlange Lauf- und Spazierwege, ein kleiner Kneipp-Brunnen, den ich aufgrund der doch etwas prickelnden Temperatur und meiner Neigung zu Blaseninfekten heute ausließ.

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Rehe, Pferde, Hühner und was mich am meisten beeindruckte: alte Luftschutztunnel aus dem zweiten Weltkrieg, die ein vernetztes System im Berg sind. Mit der Handytaschenlampe begaben wir und einige Meter in diese stockdunklen Zeugen der Vergangenheit und diese Finsternis und Stille war einerseits so beklemmend, andererseits aber auch aufregend. Ich musste ständig daran denken, wie sich die Menschen hier versteckten vor drohenden Angriffen. Welche Ängste sie gehabt hatten und wie ausweglos und doch lebensrettend diese Tunnel und Schächte waren.

 

Zwar gingen die Wege noch weiter hinein in den Berg, doch meine leichte Panik den Weg aus dem verzweigten Tunnelsystem nicht mehr herauszufinden, ließ uns umkehren.

Nach diesem Erlebnis und einer wärmenden Tasse Tee machte ich mich auf den Weg nach Hause. Und ich hatte wirklich das Gefühl, dass diese Stadt mehr und mehr mein Daheim wird. Ich habe festgestellt, dass diese Dame von damals wirklich Recht hatte. Zwar bin ich bis heute noch in keinem Chor oder sonstigen Verein, aber irgendwie zähle ich die Arbeit auch als eine Art Gemeinschaft, bei der man neue Menschen und deren Freunde kennenlernt. Und langsam aber sicher beginnt man sich zu verwurzeln, zunächst zaghaft, aber mit jedem Gespräch und jedem neuen Treffen gießt man diese Wurzeln, bis sie schließlich kräftig und stark werden.

A dream came true

 

Nach fast einer Woche Urlaub hatte ich heute meinen ersten Arbeitstag nach den Feiertagen. Normalerweise durchlaufe ich die vier Phasen der Trauer jeden Morgen beim Aufstehen, wobei die Phase des Nicht-Wahr-Haben-Wollens, dass der Wecker klingelt, doch am ausgeprägtesten ist. Die Akzeptanz erfolgt dann meist erst drei bis vier Stunden später, wenn neben meiner Körper, auch langsam mein Geist erwacht. Was soll ich machen, ich bin absolut kein Morgenmensch.

Aber heute, da sprang ich förmlich aus dem Bett. Im direkten Vergleich zu meinem sonstigen Aufstehmanöver, dass dem eines Fisch auf dem Trockenen ähnelt, wirkte mein Erwachen schon fast galant. Ich wusste, heute am 4. Jänner würde meine kleine Leser-Kolumne in der österreichischen Frauenzeitung „WOMAN“ erscheinen. Deshalb war ich binnen einer halben Stunde geputzt und geschniegelt, gefüttert und gestärkt. Rekordzeit. Voller Elan flog ich in unseren Zeitungskiosk und jagte die nette Verkäuferin auf, mir zu helfen, die Zeitung zu finden. Und dann grinste ich von einem Ohr zu anderen. Da: schwarz auf bunt war meine Kolumne.

Das fast schon lustige an der Geschichte ist, dass ich meinem Lebenspartner damals, als wir uns im Internet kennengelernt hatten, erzählte, ich hieße Christina und würde für die WOMAN Zeitung schreiben. Immerhin wusste ich ja nicht, wer er ist und seien wir uns ehrlich, im Internet und auf Datingseiten treiben sich so manch gruselige Gestalten herum. Deshalb die kleine Tarnidentität, die meinen geheimen Wünschen entsprach. Da Lügen jedoch nicht zu meinen Spezialitäten gehört, flog meine kleine Flunkerei natürlich sofort auf und zum Glück war mein Partner auch kein Irrer, der aus der geschlossenen Anstalt geflohen war, sondern der Mann fürs Leben. Aber das ist eine andere Geschichte und viel zu romantisch, um es in einem kurzen Absatz zu verfassen 😉

Der Gedanke daran, dass ich irgendwann mal was veröffentlichen wollte, ließ mich aber nie los. Und so kam es, als ich im September mit meinem Nierenstein im Krankenhaus lag, dass ich diese paar Zeilen schrieb. Siehe da: dass mir dies nun als Start ins Jahr 2018 gelungen ist, spornt mich natürlich an. Am meisten aber freue ich mich über die positiven Glückwünsche meiner Freunde und Bekannten.

In diesem Sinne: verfolgt eure Träume. Sie werden wahr.

 

Woman

(K)ein Rückblick

Es ist schon fast obligatorisch, dass man am letzten Tag eines Jahres reflektiert. Aber da ich in meinem Leben noch nie ein Mitläufer war, werde ich das nun auch nicht machen. Das Jahr ist vorbei, es hatte Höhen und Tiefen, aber im Grunde genommen, war es trotzdem mehr als genial.

Das erste volle Jahr in meiner neuen Heimat, eine neue Schule für meine Tochter, ein neuer Kater, der uns manchmal zur schieren Verzweiflung treibt, aber dennoch so niedlich ist, mein Vater, der das Unmögliche möglich gemacht hat und seinen schwersten Verletzungen den Kampf angesagt und überlebt hat, ein kleiner Krankenhausaufenthalt meinerseits, ein neuer Job…wer hätte sich das alles voriges Jahr um diese Zeit gedacht?

Aber da ich ja keinen Rückblick schreiben will, nenne ich diesen vorigen Absatz einfach mal frech eine kleine Zusammenfassung und schon bin ich aus dem Schneider. Das ist auch der Grund, warum ich mir keine Vorsätze nehmen werde. Denn, wie ich festgestellt habe, kann man so gut wie nichts planen und meistens kommt es sowieso anders, als man denkt. Mal schlechter, mal besser, aber definitiv immer lehrreich und überraschend. Voriges Jahr dachte ich mir, dass ich studieren werde, meinen Schokoladenjob noch immer nebenbei ausüben würde und wahrscheinlich so nebenbei noch ein bis zwei Bücher veröffentlicht haben werde. Wer die Simpsons kennt, hört nun in voller Lautstärke Nelsons „HaHaaa!“.

Ich habe zwar zwei meiner Bücher eingereicht, diese sind mittlerweile auch schon im Lektorat, aber gut Ding braucht Weile. In der Zwischenzeit kommt am 4.Jänner eine klitzekleine Leserkolumne in der „WOMAN“ Zeitschrift von mir heraus und ich freue mich wie eine Schneekönigin. Es sind die kleinen Dinge im Leben, die mir mehr Freude bereiten, als alles andere. Und die müssen wir auch zu schätzen wissen. Ein kuscheliges Bett, eine gemütlicher Fernsehabend mit der Familie, ein gutes Essen, einfach Zeit, die man mit den Personen oder Dingen verbringt, die einem am Herzen liegen und schon ist die Welt ein kleines bißchen schöner. Von Mißerfolgen will ich mich nicht aufhalten lassen. Denkt mal darüber nach, als ihr klein ward und das Laufen gelernt habt wie oft ihr da hingefallen seid. Habt ihr aufgegeben und gesagt: „Ich kann das nicht!“ Nein, immer und immer wieder habt ihr es probiert und schließlich seid ihr zum Erfolg gekommen.

Übernehmt das Ruder über euer eigenes Leben, denn kein anderer wird es für euch leben. Kein anderer wird euch Lasten abnehmen können, kein anderer eure Krankheiten ausstehen. Und so klischeehaft es klingt: Hört nicht auf das Gerede der Menschen. Es klingt oft in meinem Ohren: “ Oh, sie ist in eine neue Stadt gezogen und studiert nun doch nicht. Oh, sie ist immer noch Verkäuferin. Oh, dies und oh das.“ Meine Antwort: „Oh, ich wusste nicht, dass euer Leben so langweilig ist, dass ihr meines analysieren müsst.“ Schon mal darüber nachgedacht, mich einfach zu fragen, wie es mir geht. Und wer mich kennt und sieht, der weiß, dass es mir mehr als gut geht. Ich bin glücklich. Ist das nicht alles, was zählt?

In diesem Sinne wünsche ich euch nur das beste, viel Glück und Gesundheit für das neue Jahr und lebt eure Träume!

Mind over matter

Am Tag vor Weihnachten stellt sich bei mir langsam eine friedliche Stimmung ein. Die Arbeit ruht nun tatsächlich bis nächste Woche und ich sitze gemütlich an meinem Computer und schlürfe meinen Kaffee. Meinen Kaffee mit Milch. Was sich völlig natürlich anhört, ist eine kleine Errungenschaft für mich. Warum?

Ich habe jahrelang meinen Kaffee schwarz oder gar nicht getrunken, weil ich jedes Mal Sodbrennen oder Bauchweh davon bekam. Weil ich ja Kaffee nicht gut vertrage. Weil das eben so ist. Ist es eben wirklich so? Jein. Ich möchte auf keinen Fall Unverträglichkeiten abstreiten, da ich ja auch selber eine Niere besitze, die gewisse Dinge nicht so wegsteckt, wie eine gesunde. Aber das en gros der heutigen „Krankheiten“ sind, so hart es klingen mag, „First World“ Krankheiten. Krankheiten, die wir uns einbilden, weil wir, seien wir uns ehrlich, sonst nicht wirklich gravierende Probleme haben.

Das Geld reicht nicht, weil alles so teuer ist. Meine Großeltern lebten mit viel weniger. Geld war nie im Übermaß vorhanden für den Großteil der Bevölkerung.

Die Kindererziehung ist nicht leistbar. Muss es denn immer das neueste und teuerste sein?

Ich verdiene nicht genug. Muss ich jeden Tag einkaufen, habe ich wirklich nichts zu kochen in meinem vollgefüllten Kühlschrank?

Ich habe nichts anzuziehen. Keine Ahnung, wo ich noch Platz habe in meinem vollgefüllten Kleiderschrank.

Sind wir wirklich so unzufrieden geworden? Mehr, mehr, immer mehr? Und da ist es natürlich, dass das innerliche Rad nicht mehr rund laufen kann. Da passiert es, dass auf es auf einmal zwickt und zwackt an Stellen, die gestern noch völlig in Ordnung waren. Aber warum?

Weil unsere Gedanken uns dorthin führen. Ich bekomme nicht das was ich will, also muss ich mir selber ein Problem schaffen, um mich mit diesem zu beschäftigen und eine befriedigende Lösung dafür zu finden. Ist das geschafft, stellt sich erst einmal ein Gefühl der Zufriedenheit ein. Kurz. Dann kommt das nächste und das nächste.

Wir haben verlernt Bedarf von Bedürfnis zu unterschreiben. Was brauchen wir wirklich und was wollen wir nur haben, weil wir es uns einbilden, weil es der Nachbar hat. Ich möchte nie im Leben anprangern, wie andere Menschen leben. Ich stelle mich selber an den Pranger.

Auch ich war nicht anders. Diesen Pullover noch. 3 Packungen Fischstäbchen mehr, weil nicht schon 3 im Tiefkühler liegen, noch mehr Geschenke an Weihnachten, weil ja 10 nicht schon reichen, Bauchweh hier, Kopfweh da, Rückenschmerzen morgen, Augenprobleme vorgestern.

ABER – ich habe etwas in mir entdeckt. Der Hirn ist unser mächtigstes Werkzeug, die Gedanken das beste Steuerrad. Und wenn der sogenannte Groschen fällt, dass es nicht immer mehr sein muss, sondern ich eigentlich sehr privilegiert bin und glücklich bin, nicht verhungern werde, wenn ich mal eine Woche nicht einkaufen gehe, sondern kreativ werde in der Küche, dann hören plötzlich auch meine Wehwehchen auf. Weil ich zufrieden bin, weil ich glücklich bin.

Truth to be told

Es gibt viele Dinge, die wir sagen und noch mehr, die wir nicht sagen.  Doch wo liegt die Grenze? Wo endet meine persönliche Wohlfühlzone und wo fängt es an meinen Mitmenschen zu schaden?

Die Wahrheit ist, dass jeder, ausnahmslos jeder Mensch jeden einzelnen Tag zumindest eine Lüge von sich gibt. Wie viele es tatsächlich sind, darüber streiten sich die Studien und sie lassen sich auch nicht wissenschaftlich belegen.

Aber diese eine Lüge auf die Frage: „Wie geht es dir“ mit der obligatorischen Antwort: „Danke, gut!“ kennen wir alle. Ich hatte vor längerer Zeit einmal einen Arbeitskollegen, der diese Frage immer mit: „Danke, schlecht!“ beantwortete und somit seinem Gegenüber des Öfteren ein verschämtes Lächeln oder völlige Entgeisterung entlockte.

Spinnen wir das doch weiter: der Arbeitskollege, der uns nervt, aber dem wir das so unvermittelt nicht ins Gesicht sagen können, das Kind, dass uns eine Zeichnung vorlegt und wir mit Begeisterung klatschen, obwohl wir nicht mal wissen, worum es sich handelt, der Partner, der zum hundertsten Mal seine Schmutzwäsche neben die Wäschebox wirft und wir ihn dafür am liebsten mit in die Box stopfen würden…alle diese Dinge, bei denen wir oft nicht die Wahrheit sagen, des lieben Friedens willen, der Höflichkeit wegen sind wie man sie so schön bezeichnet, Notlügen.

Von denen gibt es tausende. Ich brauche sie hier nicht aufzuzählen. Mir geht es um das, was tiefer liegt. Wo hört es auf eine Notlüge zu sein? Es gibt Menschen, die lügen und es steht ihnen ins Gesicht geschrieben, also ich. Dann gibt es noch jene, bei denen man sich nicht sicher ist. Aber am meisten sind es die Menschen, denen wir blind vertrauen, die uns derart ins Gesicht lügen können, ohne dass wir es bemerken. Ist es unser eigenes Vertrauen, dass uns hier so blind macht, oder sind diese Menschen besonders begabt im Verschleiern der Wahrheit? Sie haben meist Ausreden, wie: ich lüge nicht, ich erzähle dir nur nicht alles, oder werden aggressiv, zetteln einen Streit an und drehen den Spieß einfach um.

Früher hatte ich Angst davor so derart belogen zu werden, für dumm verkauft und vors Licht geführt zu werden von Menschen, die ich liebe, denen ich vertraue.

Mittlerweile habe ich etwas gelernt: jede, absolut jede Lüge kommt irgendwann ans Licht. Wenn mein Gegenüber es nötig hat, mir Unwahrheiten zu erzählen, dann tut er mir leid, denn sein eigenes Leben muss ganz schön langweilig sein, wenn es durch wilde Geschichten aufgepeppt werden muss.

Versteht mich nicht falsch. Man muss nicht alle Karten offen legen. Es ist ganz gut, sogar wichtig, Geheimnisse zu behalten. ABER – nur solange niemand damit verletzt wird. Alles andere ist Feigheit und fehlender Mut.

Die Grauzone in diesem Spiel über Wahrheit oder Lüge liegt darin einen Menschen beschützen zu wollen. Ihn vor Dingen zu bewahren, die dem gegenüber womöglich sehr weh tun würden. Mein eigener Großvater nahm Dinge mit ins Grab, die gewisse Menschen über mich gesagt hatten, einfach aus dem Grund, weil er nicht wollte, dass ich mich gräme. Auf der einen Seite stimme ich ihm in seiner Entscheidung zu, auf der anderen Seite bin ich ein Mensch, der die Wahrheit, so weh sie auch tut, hören will. Damit ich weiß, woran ich bin. Damit ich meinem Gegenüber auf die Frage, wie es mir geht mit „Gut!“ antworten kann und die Aussage auch stimmt.

Der dritte Advent

Bald ist es soweit. In einer Woche ist Weihnachten. Und ich denke zurück an die Zeit, in der ich selber noch etwas jünger war und wie sehr ich mich immer auf diesen Tag freute.

Es war eine Zeit, in der für mich alles irgendwie magisch wurde. Jeden Abend hockte ich wie gebannt vor dem Fernseher, um zu sehen, ob ja auch Schnee liegen würde am Heiligen Abend. Das kostete mir so manche schlaflose Stunde, denn ohne Schnee war es irgendwie anders. Zum Glück meinte es Frau Holle gut mit uns und schüttelte mit extra viel Kraft die Decken, wenn sich der 24. Dezember näherte.

Türchen um Türchen leerte sich im Adventkalender und dieser Schokolade ist heute noch der beste für mich. Es musste kein teurer Kalender sein, denn diese kleinen feinen Schokoplättchen schmeckten besser, als alles andere.

Langsam aber sicher bemerkte ich, wie die Heimlichkeiten zunahmen, Mama oder Oma immer wieder tuschelnd im Schlafzimmer verschwanden und das laute Rascheln von Papier zu vernehmen war. Ich glaubte lange an das Christkind und natürlich war der Zettel für das Engerl auch jedes Jahr Pflicht. Jedes Mal, wenn ich diesen Zettel ans Fenster legte, verschwand er auf wundersame Art und Weise und ein kleines Engelshaar oder ein kleines Zuckerl lag dann an seiner Stelle dort. Meine Augen wurden immer gross und ich dachte mir, das Christkind war wirklich da.

An Heiligabend selber fuhren wir jedes Jahr zu meiner Oma, wo auch meine Cousine und ihre Eltern kamen. Die Wohnung roch nach Weihrauch und Keksen und dem besonderen Weihnachtsduft. Ich kann es nicht erklären, aber an Weihnachten duftete es immer anders, besser und heimeliger als sonst. Im alten Radio in der Küche liefen besinnliche Weihnachtslieder gesungen von Chören, denn mein Opa hörte immer Radio Steiermark und da war nichts zu finden von Last Christmas (zum Glück). Gegen späten Nachmittag hin und wenn meine Aufregung allzugross wurde und das Schlittenfahren schon ausgereizt war, gingen wir meistens noch eine kleine Runde spazieren und das Friedenslicht holen. Was mir dabei in besonderer Erinnerung geblieben ist, war der Anblick des verschneiten Friedhofs, der mit Hunderten von Lichtern und kleine Christbäumen so friedlich schien, dass mir sogar als Kind diese besondere Ruhe auffiel. Hier lag die Zeit still und musste auch nicht mehr weiter schlagen. Es hatte etwas sehr beruhigendes.

Zu Hause angekommen zog ich mir dann ein schönes Kleid an und hüpfte aufgeregt durch die Wohnung (ein Zustand der sich bis in mein Teenager Alter und darüber hinaus hinzog). Bis auf das Wohnzimmer…das war Tabu. Selbst als ich nicht mehr ans Christkind glaubte, mied ich diesen Raum bis zur Bescherung, weil der Anblick des Baumes mit den Sternspritzern und den Kerzen war dann noch schöner und atemberaubender.

Gegen späten Abend hin versammelten wir uns dann alle und die Türe ging langsam auf. Der Duft des Tannenbaums gemischt mit den Sternspritzern, den Kerzenduft und dem Lachen in den Augen meiner Grosseltern, die gemeinsam friedlich auf der Couch saßen und uns beobachteten, wärmt mir heute noch das Herz. Es war fröhlich, es war schön, es ein Gefühl, dass ich seit dem Tod meiner Großeltern leider nie wieder verspürte.

Die Geborgenheit, die Liebe, die saunaartigen Temperaturen in der Küche, durch das Kochen der Bratwürste am Holzofen, das Augenzwinkern meines Opas, all das vermisse ich sehr.

Aber es ist an der Zeit eigene Traditionen zu machen. Meiner Tochter genau so ein Gefühl zu vermitteln, wie ich es haben durfte. Und als sie mich neulich fragte, ob das Christkind wirklich echt sei und ich antwortete: „Spielt das eine Rolle? Es ist doch einfach nur schön. Genieß es.“, lief sie lachend in ihr Zimmer und schrieb einen Brief an das Christkind. Da wusste ich, dass der Zauber nicht verflogen ist, sondern in uns lebt.

 

 

Von drauß‘ vom Einkaufscenter komm ich her…

…ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr.

All überall bis auf die Parkhausspitzen,

sah ich voll bepackte Autos und so manchen wütenden Fahrer sitzen.

Und droben aus dem Infostand mit dem großen Tor,

sah mit völlig genervten Augen, die Infolady hervor.

Und wie ich mich so schob, durch die vollgestopfte Shoppingbahn,

da riefs mich mit greller Stimme an:

„Fräulein“, rief sie, „ja, die mit den Haaren so hell!“

Hebe die Beine und spute dich schnell!“

Der Ausverkauf, der fängt schon an,

die Geschäfte haben extra lange aufgetan.

Frau und Mann sollen nun,

von der Jagd des Lebens bloß nicht ruhn;

Und morgen, sperren alle Shops zu auf Erden,

da gibt es zwei Tage lang nichts zu kaufen, denn es soll Weihnachten werden!

Ich sprach: „Ach du lieber Himmel, du lieber Christ!

Meine Einkaufsliste noch so lange ist.

Ich soll nur noch in die nächste Stadt,

wo es noch mehr Stau und Ausverkauf hat.“

„Hast du denn das Geldsäcklein auch bei dir?“

„Ich sprach: „Das Säcklein, das ist hier:

Denn ich gehöre ja zum harten Kern

und shoppe fromm für mein Leben gern.“

„Hast denn auch genug Geld bei dir?“

Ich sprach: “ Das Geld verteile ich hier;

Doch für die Finanzen nur, die schlechten,

da sehe ich im Jänner nach dem rechten.“

Infolady sprach: „So ist es recht;

gib alles aus, du Shoppingknecht.“

 

Von drauß‘ vom Einkaufscenter komm ich her;

ich muss euch sagen es weihnachtet sehr.

 

Gewidmet all den tapferen Verkäuferinnen, die sich Jahr um Jahr durch diese wahnsinnige…*räusper* ich meinte weihnachtliche, besinnliche Zeit schlagen, umgeben von friedvollen, völlig entspannten Menschen, die dir nur das beste wünschen. (Sarkasmus Ende).

 

Ich arbeite nun schon seit 17 Jahren im Einzelhandel, teils in verschiedenen Branchen, aber ich unterschreibe sofort, dass der Irrsinn, trotz steigender Konsumzahlen im Onlinebereich schlimmer und schlimmer wird. Es gibt keine Höflichkeit mehr, es gibt keinen Anstand mehr und noch weniger gibt es fröhliche Gesichter, die doch alle Menschen gerade um diese Zeit erkaufen wollen. Wo ist der Sinn dahinter, völlig gestresst und gehetzt, durch diese eigentlich ruhigste Zeit des Jahres, zu hasten, ohne sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Die Familie, die Freude in den Kinderaugen, das Zusammensein.

Stattdessen höre ich tagtäglich in der Arbeit, wenn ein Kind die Mama anlacht und sagt: „Mama schau, da draussen sitzt ein lustiger Hund!“ oder „Da vorne gibt es ein kleines Weihnachtstheater.“, die Mutter sagen: „Jetzt nicht. Wir haben noch soviel zu tun. Wir müssen noch dies und das besorgen, damit Weihnachten alles fertig und perfekt ist.“

Dieser Satz trieft nur so von Ironie. Nein, wir werden nicht verhungern, wenn drei Tage die Geschäfte zu sein, wir werden auch nicht vor Langeweile sterben, weil wir nichts mit unserer Zeit anzufangen wissen, wenn wir nicht shoppen gehen können und ja, wir werden dieses erträumte schöne Weihnachtsfest, dass nur an einem Tag stattfindet, nie richtig genießen können, wenn wir uns die ganze Zeit vorher schon völlig mit Stress kaputt machen.

Also, warum entspannen wir nicht einfach und freuen uns über die stillste Zeit des Jahres. Vielleicht kommen wir dann drauf, dass wir alles was wir brauchen, eigentlich schon besitzen.

Die Schneekugel

„Willst du mit deiner Schwester ein Foto in der Schneekugel machen?“

Der Satz, der mir heute den Tag auf ungemeine Art und Weise versüßt hat. Seit zwei Wochen weiß ich, dass in unserem Einkaufscenter die Möglichkeit bestehen würde, ein Foto in einer Schneekugel machen zu lassen. Von diesem Zeitpunkt an, war es mit meiner eingebildeten erwachsenen Vernunft vorbei und das kindliche Honigkuchenpferd grinste mir bei dem Gedanken an diesem Tag, stetig aus dem Spiegel entgegen.

Meine Liebe zu Schneekugeln könnte man schon fast als übertrieben bezeichnen, aber hey, das 10jährige Mädchen in mir, dass sich nicht verleugnen lässt, bekommt kleine Herzchen in den Augen, wann immer es diese kleinen Welten entdeckt.

Immer wenn der Schnee oder der Glitzer durch das Schütteln in  Bewegung gerät, überkommt mich eine innere Ruhe, die ich nicht mal bei meinen kläglichen Meditationsversuchen erreiche. Wie oft habe ich mir als Kind vorgestellt, in dieser kleinen Kugel zu wohnen, behütet und beschützt von der Aussenwelt.

Nun gut, ich muss gestehen, dass mein Selbstbewusstsein doch zu gering war, um mich alleine in die Kugel zu stellen, in der nach kurzem Beobachten der Lage, eigentlich nur Kinder abgelichtet wurden. Das Tolle am Mutter- Sein, neben all der Liebe, die einem eine 11jährige Pubertierende täglich verweigert, ist, dass die Tochter doch noch nicht so erwachsen scheint, dass sie nicht auch mit mir in diese Schneekugel wollte. Also hatte ich eine gefundene Ausrede mich der Schneekugel zu nähern.

So kam es zu diesem einen Satz des Fotografen, der meinem kleinen Schneekugelvogel die Krone aufsetzte.

Es sei dahingestellt, ob dieser nette Herr flirten, derart überzeugt von seinem Produkt oder einfach nur sehr freundlich war, aber dass mich jemand als die Schwester meiner Tochter ansieht, treibt das eigene Ego doch in ungeahnte Höhenflüge, wenn man sich täglich nach dem Aufstehen wie eine Hundertjährige fühlt.  Und als der Fotograf meinte, er würde gerne ein Foto nur mit mir alleine machen, ja, da konnte ich mir ein breites Grinsen doch nicht mehr verkneifen.

Schneekugel, Komplimente – erzählte ich schon von der Schneekugel? – ein Wunschtraum, der in Erfüllung geht und eine wie bereits erwähnt pubertierende Tochter, die das erste Mal seit einiger Zeit fand, dass die Mama nicht peinlich, sondern hübsch und cool ist.

Was mehr kann man sich von so einem Tag wünschen. Doch, kann man schon. Wenn einem der Freund jedes Jahr zu Weihnachten eine Schneekugel schenkt und sagt: „Das wird jetzt unsere Tradition.“ Dann ist es das Romantischte, das jemals jemand zu mir gesagt hat.